wasserworte, fragmente von wassertexten fließen vorbei,
man kann sich wortfische angeln,
näher betrachten, lesen, sie wieder ins wasser werfen
und weiterschwimmen lassen,
sich erneut textteile herausfischen
oder sie in kontemplation verharrend einfach vorbeiziehen lassen,
um sie wie goethes verfließende liebeslieder
dem meer der vergessenheit zu überlassen.
panta rhei - alles fließt
oder die unmöglichkeit zweimal in denselben fluß zu steigen.
ein fluß aus wassertextfragmenten,
dessen wasserwortstand sich innerhalb eines tages ändert,
gleichsam dem rhythmus der gezeiten des meeres
oder entsprechend der sich verändernden wassermenge
des flusses im laufe eines jahres.
ein projekt von
ute angeringer http://angeringer.com/
wolfgang reinisch http://reinisch.at/
herzlichen dank an harald gölles und jogi hofmüller
graz, jänner 1999
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